Angstdrilling selber bauen – So geht`s

Angstdrilling selber bauenDer Angstdrilling wird als Zusatzdrilling, Fehlbisskiller oder auch Stinger bezeichnet. Alle vier erwähnten Begriffe sagen im Endeffekt dasselbe aus. Diese Selbstbau- Anleitung soll Raubfischanglern helfen und durch Texte die Funktion am Gummifisch erklären.

Worum geht`s bei dieser Bastelanleitung?

Diese Anleitung richtet sich an die Raubfischangler. Der Angstdrilling wird beim Spinnfischen mit dem Gummifisch eingesetzt.

Benötigte Utensilien

Werkzeuge

Nachdem wir uns das benötigte Material besorgt haben, können wir mit der Umsetzung beginnen.


Als erstes wird auf das offene Ende des Vorfaches durch die Quetschhülse geschoben, danach der Drilling.

Drilling für Angstdrilling

Das Stahlvorfach wird vom Drilling wieder zurück in die Quetschhülse eingeführt und gecrimpt. Dabei sollte man unbedingt beachten bevor man die Crimpzange einsetzt, dass das eingeführte und das zurückgeführte Ende nebeneinanderliegen. Ich halte die Öse fest und drehe einmal an der Quetschhülse.

Als nächsten Schritt nehmen wir uns das Crimpen oder Quetschen vor. Dabei ist zu beachten, dass sowohl die Quetschhülse, als auch die Crimpzange, im rechten Winkel zum Körper gehalten werden.

Crimpen der Quetschhülse

Sie sollten ihr Ergebnis genau anschauen.  Tipp: Ich überprüfe die Qualität der Quetschung in etwa so, ich halte meinen Daumen in den Schenkel vom Drilling, dabei ziehe ich stark am Stahlvorfach. Wenn sich zu diesem Augenblick kein Stahlvorfach bewegt, dann entspricht die Quetschung den gewünschten Anforderungen.

Qualität der Quetschung:

Wir stechen den Drilling an die gewünschte Stelle im Gummifisch ein.

Einstechen des Drillings:

Jetzt wird das Stahlvorfach und der eigentliche Angstdrilling angepasst. Dabei muss die Schlinge um das Öhr des Jigs frei sitzen, um die Beweglichkeit des Gummifisches nicht einzuschränken. So fest wie möglich, so beweglich wie möglich.

Jig Öhr

Wenn die Länge passt, wird die Schlinge vorsichtig vom Öhr abgenommen und gecrimpt.