Aquarium mit Fischen

  1. Sich ein Aquarium zu kaufenbedeutet, Verantwortung für Lebewesen zu übernehmen. Das Aquarium kann auch nicht ohne Weiteres während des Urlaubs bei den Eltern abgegeben werden. Wer sich überlegt, in die Aquaristik einzusteigen, sollte sich darüber Gedanken machen, ob er die Tiere über Jahre hinweg täglich betreuen und versorgen kann, bzw. die Fürsorge durch Nachbarn, Bekannte, etc. sicherstellen kann und will.
  2. Neueinsteiger sollten zunächst auf Themen wie Malawibecken, Salzwasseraquarium etc. verzichten. Die Anforderungen an das Wissen und Können des Aquarianers sind für absolute Neulinge zu hoch. In regelmäßigen Abständen bieten Zoofachläden und Baumärkte sogenannte Einsteigersets an. Das sind üblicherweise geschlossene Systeme, wo alle nötigen technischen Bauteile enthalten sind. Die Beleuchtung ist im mitgelieferten Deckel integriert, Heizstab und Innenfilter sind funktionsbereit für die jeweilige Beckengröße ausgerichtet. Es handelt sich meist um Becken zwischen 50 und 60 Liter Fassungsvermögen.
  3. Beim Aquarium kaufen kann der Bodengrund direkt mitgenommen werden. Die Auswahl des Grundes hängt vom gewünschten Tierbesatz ab. Je nach Fischart wird sandiger bis grobkiesiger Grund empfohlen. Von gefärbtem Bodengrund ist abzuraten, da dadurch im Laufe der Zeit Schadstoffe ins Wasser abgegeben werden. Um eine bessere Tiefenwirkung zu erzielen, sollte der Grund nach hinten hin ansteigend ausgelegt werden.
  4. Die Pflanzen dürfen ebenfalls beim Kauf des Beckens besorgt werden. Die Wahl der Pflanzen spielt bei kleinen Becken eine untergeordnete Rolle. Pflanzen, die schnell groß werden, sollten im Hintergrund angesiedelt werden, kleinere dürfen vorne zur Geltung kommen. Ein Becken komplett ohne Pflanzen kann allerdings nicht funktionieren, da sie unter anderem für den Sauerstoffgehalt unersetzlich sind. Mehr dazu finden Sie hier.
  5. Das Becken wird einige Tage bis Wochen benötigen, um sich einzufahren. Mit Bodengrund, Wasser und Pflanzen besetzt läuft das Aquarium mit Filter, Licht und Heizstab. Dadurch bilden sich Bakterien, die für den Abbau der biologischen Hinterlassenschaften und somit für das chemische Gleichgewicht unabdingbar sind. Fische sind zu dieser Zeit im Becken nicht überlebensfähig. Um das “Einfahren” des Beckens zu prüfen, sollte vor dem Kauf der Fische eine Wasserprobe zum Zoofachhandel gebracht werden. Die Wasseranalyse ist kostenlos. Sollte das Wasser nicht die entsprechenden Werte aufweisen, kann durch Zugabe gezüchteter Bakterien nachgeholfen werden. Somit ist sichergestellt, dass die neuen Bewohner eine lebenswerte Umgebung vorfinden.
  6. Der Kauf der Fische ist am sinnvollsten über EINEN Fachhändler abzuwickeln. Neulinge der Aquaristik setzen oft zu viele oder die falschen Fische miteinander ins Becken und wundern sich, warum nach Kurzem den Guppys die Flossen fehlen. Der Fachhändler bringt Ruhe und Harmonie ins Becken und sorgt somit für anhaltende Freude des beginnenden Aquarianers.
  7. Neben den technischen Notwendigkeiten ist es sinnvoll, durch eine Zeitschaltuhr die Beleuchtung zu steuern. Somit ist gewährleistet, dass das Gewohnheitstier “Fisch” konstante Lichtverhältnisse vorfindet. Daneben ist der Einsatz eines Dimmers ein nettes Geschenk an die neuen Lieblinge. Dadurch beginnt der neue Tag langsam und gemütlich. Sie werden nicht durch einen Paukenschlag aus ihrer Nachtruhe gerissen.

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