Feederrute Test: Die besten Feederruten im Vergleich!

FeederruteDu möchtest Feederangeln? Du suchst eine geeignete Rute für dich? Dann wird dir der nachfolgende Feederruten Vergleich weiterhelfen. Du erhältst ausführliche Informationen zu Feederruten und passenden Zubehörartikeln. Des Weiteren wird auch näher auf das Feederangeln eingegangen.

Der nachfolgende Vergleich soll dir helfen, die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Bei der Wahl der richtigen Feederrute gibt es einiges zu beachten. So solltest du die Qualitätsmerkmale kennen, die eine gute Feederrute ausmachen. Des Weiteren werden dir wichtige Fragen zum Thema Feederangeln in diesem Feederruten Vergleich beantwortet.

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Inhaltsverzeichnis

Wichtige Informationen zur Feederrute

Wenn du Friedfischen angeln möchtest, dann kommt die Feederrute für dich infrage. Feedern ist ein interessanter Angelsport, der vor allem für Einsteiger sowie Jugendliche und Kinder interessant ist. Feedern kann schnell erlernt werden und eine Feederrute ist bereits ab 20 Euro aufwärts erhältlich.

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Feederangeln wird mit einem Futterkorb auf dem Grund betrieben, weshalb du beim Kauf einer Feederrute nicht nur das Gewicht und die Länge der Rute selbst im Blick haben solltest. Auch das Korbgewicht spielt eine Rolle. Des Weiteren solltest du auf gut verarbeitete Rutenspitzen beim Kauf achten.

Welche Anforderungen sollte die Feederrute erfüllen?

Beim Feedern wird die Angelrute zusammen mit dem Futterkorb geworfen. Der Futterkorb besitzt bereits ein Eigengewicht, weswegen die Feederrute qualitativ hochwertig sein sollte. Ist die Feederrute von minderer Qualität, dann kann das zur Beschädigung der Rute führen. Die Feederrute sollte eine sensible Spitze haben, damit du bemerkst, wenn Fische beißen.

Rutenlänge

Beim Kauf einer Feederrute solltest du auf die Länge der Rute achten. Gute Feederruten fangen ab Längen von 3,50 an und können bis zu 4,20 Meter lang sein. Wenn du beim Feedern einen großen Abstand zum See hast und eine Angel für größere Entfernungen benötigst, dann solltest du eine Rute ab 4 Metern Länge wählen. Je länger die Rute ist, desto größer ist die Hebelwirkung der Angel. Durch die längere Route kannst du den Futterkorb weiter werfen. Wenn du auf kurzen Distanzen bis beispielsweise 20 Meter angeln möchtest, dann reicht auch eine kurze Rute von 3,50 Metern.

Lange Feederruten werden auch als Heavy Feeder bezeichnet. Vor dem Kauf solltest du sicher gehen, das du auch wirklich eine lange Rute benötigst. Denn einer längeren Rute fehlt, im Vergleich zu einer kürzeren Rute, die Flexibilität. Alte Rutenmodelle wurden zudem als zu schwer angesehen. Wenn du eine lange Feederrute brauchst, dann solltest du eine Variante mit Karboneinsatz wählen. Karbon ist leicht und die Feederruten mit Karboneinsatz sind leichter als herkömmliche Varianten.

Rutenspitze

Rutenspitzen zeigen dir an, ob ein Fisch angebissen hat. Die Spitzen werden hinsichtlich ihrer Sensibilität unterschieden. Die Sensibilität der Rutenspitzen wird wiederum in Unzen angegeben. So gibt es beispielsweise Spitzen für sehr leichte Strömung bis 1,5 Unzen, die im Stillwasser eingesetzt werden können. Des Weiteren sind Spitzen mit 1,5 bis zu 2,5 Unzen erhältlich, die für leichte Strömung geeignet sind und ebenfalls im Stillwasser genutzt werden.

Wenn du eine Rutenspitze suchst, die du im Fließwasser einsetzen kannst, dann solltest du ein Modell ab 3 Unzen wählen. Es ist ratsam, zusätzlich zur Rute auch Wechselspitzen zu erwerben. Durch wechselnde Rutenspitzen, die sich in der Sensibilität unterscheiden, kannst du schnell auf veränderte Strömungsverhältnis sowie sich ändernde Wetterbedingungen reagieren.

Das Material der Spitzen ist nicht zufällig gewählt. Steife Spitzen, die weniger sensibel sind, bestehen aus Karbon. Ausführungen, die sensibler sind, sind in der Regel aus Vollglas hergestellt. Die Spitzen besitzen zudem eine farbliche Markierung, damit der Biss bzw. die Spitzenbewegung beim Biss schnell erkannt wird.

Beringung

Feederruten besitzen, wie andere Angelruten auch, eine Beringung. Die Beringung ist starken Belastungen ausgesetzt und muss auch für Dauerbelastungen ausgelegt sein. Du solltest an der Beringung nicht sparen, damit deine Angelrute nicht schon bei geringen Belastungen beschädigt wird. Es ist ratsam, beim Kauf der Feederrute auf eine Beringung aus SIC, Diamant oder Titan zu achten. Ist die Beringung aus einem der genannten Materialien, dann hält sie auch Dauerbelastungen durch multifile Angelschnüre stand.

Neben einfacher Beringung kannst du auch Feederruten mit Doppelstegringen nutzen. Doppelstegringe sind dann nützlich, wenn du ein höheres Ködergewicht benötigst. Beim Kauf von Doppelstegringen solltest du auf einen großen Ringabstand achten, damit die Schnur beim Auswerfen nicht durch einen großen Widerstand blockiert wird.

Rollen

Die Rollen der Angelrute sind beim Feederfischen größer als bei anderen Angelvarianten. Unterschieden werden beim Feederfischen mittlere Rollen und größerer Rollen. Mittlere Rollen sind für Körbchen geeignet, die eine Gewicht bis 80 Gramm aufweisen. Mittlere Rollen werden als 30er und 40er Größe angegeben. Größere Rollen sind für Körbchen mit größerem Gewicht, wie beispielsweise 150 Gramm, gedacht.

Rollen sind beim Wurf der Körbchen großen Belastungen ausgesetzt, daher solltest du auf robuste Rollen und passende Rollengrößen achten. Rollen werden mit unterschiedlichen Extras geliefert. Du hast die Möglichkeit, die Rolleneigenschaften deinem Angelverhalten anzupassen.

Zu den Rollenfunktionen gehören beispielsweise eine Bremse, die einstellbar ist und eine Anti-Drall-Funktion. Des Weiteren werden Rollen mit einer hohen Kugellageranzahl gerne genommen. Es gilt, je mehr Kugellager vorhanden sind, desto laufruhiger soll die Rolle sein. Die Rolle ist allerdings nur Laufruhig, wenn die Kugellager auch qualitativ hochwertig sind. Wenn du eine Feederrute kaufen möchtest, dann solltest du unbedingt hochwertige Rollenausführungen mit mindestens vier Kugellagern wählen.

Feederfischen – Welche Angelschnüre werden genutzt?

Beim Feederfischen werden verschiedene Angelschnüre eingesetzt. Insgesamt können drei verschiedene Schnurvarianten genutzt werden.

Monoschnüre

Du kannst zum Feederfischen monofile Schnüre verwenden, wenn du beispielsweise einen leichten Futterkorb nutzt. Welche Stärke bzw. Tragkraft und welchen Durchmesser die Schnur haben sollte, das richtet sich nach der Fischart, die du angeln möchtest.

In der Regel werden Mono-Schnüre beim Feederfischen mit Stärken von 0,15 mm bis 0,22 mm genutzt. Wenn du Mono-Schnüre mit den genannten Stärken einsetzt, dann solltest du nicht zu stark anschlagen, wenn ein Fischkontakt vorhanden ist. Ziehe besser gleichmäßig und konstant durch.

Geflochtene, multifile Schnüre

Geflochtene Schnüre, die aus mehreren Einzelsträngen bestehen, solltest Du bei großen Distanzen und schweren Futterkörbe einsetzten. Die geflochtene Angelschnur ist kaum dehnbar, weshalb sich ein Fischanbiss sofort auf die Rutenspitze überträgt. Du merkst bei geflochtenen Schnüren jede kleine Bewegung am Futterkorb.

Des Weiteren ist die Tragkraft bei geflochtenen Angelschnüren höher als bei Mono-Schnüren desselben Durchmessers. Die Angelschnüre befinden sich zum Teil unter Wasser und sind der Strömung ausgesetzt. Bei starker Strömung bieten die multifilen Angelschnüre durch die geringere Dehnung Vorteile und sind den monofilen Schnüren überlegen.

Wenn Mono-Schnüre bei starker Strömung genutzt werden, dann wird durch die Dehnbarkeit der Schnurvariante die Spitze bereits durch den Wasser- bzw. Strömungsdruck gebogen. Du erkennst dann kaum, ob ein Fisch angebissen hat oder nicht. Geflochtene Schnüre können bereits ab 0,08 mm Stärke genutzt werden.

Geflochtene Schnur mit monofilem Schnurüberzug

Du kannst auch eine geflochtene Angelschnur kaufen, die zusätzlich einen monofilen Schnurüberzug besitzt. Diese Schnurvariante ist teurer als reine Mono-Schnüre und geflochtene Varianten.

Feederrutenarten – welche Typen werden unterschieden?

Es sind auf dem Markt viele Feederrutenarten vorhanden. Die verschiedenen Variationen unterschieden sich in der Funktion und in den Eigenschaften. Nachfolgend werden verschiedene Feederrutenarten vorgestellt. Sowohl Anfänger als auch bereits begeisterte Feeder können sich hier Anreize holen.

Winkelpickerruten

Diese, auch Pickerruten genannten Feederruten, sind mit 2 bis 3 Metern eher kurz. Die Ruten besitzen eine sensible Spitze und weisen einen schmalen Blank auf. Pickerruten sollten nur verwendet werden, wenn das Korbgewicht nicht 30 Gramm überschreitet. Das Einsatzgebiet von Pickerruten sind Seen, Ufer, stille bzw. ruhige Gewässer (Teiche, Fließgewässer). Die Ruten können auf kurze Entfernung eingesetzt werden.

Lightfeederruten

Lightfederruten besitzen, wie der Name bereits vermuten lässt, ein geringes Gewicht, im Vergleich zu anderen Angelruten. Des Weiteren sind sie mit 3 m bis 3,6 m relativ kurz. Lightfeederruten werden, wie Winkelpickerruten auch, auf kurze Distanz eingesetzt. Die Ruten werden auch als Bomb Rod oder Searcher bezeichnet.

Searcher oder Bomb Rod können mit Futterkörben von maximal 40 Gramm genutzt werden. Du kannst die Lightfeederruten maximal bis zu einer Entfernung von 40 Metern einsetzen. Wenn du noch leichtere und kürzere Ruten suchst, dann sind die Pickerruten für dich interessant.

Heavyfeederruten

Diese Feeder-Angelruten sind vergleichsweise schwer und können mit Wurfgewichten bis 100 Gramm und sogar darüber hinaus genutzt werden. Heavyfederruten sind bis zu 4,50 Meter lang und besitzen einen starken Blank. Wenn du die Feederrutenvariante in Fließgewässern und stehenden Gewässern nutzen möchtest, dann kannst du Wurfweiten von um die 100 Meter erreichen.

Du sucht eine Angelrute, die sehr starke Beanspruchungen aushält und auch für das Meer geeignet ist? Dann sind extraschwere Feederruten für dich interessant. Die extraschweren Varianten können beispielsweise für scheue Fische genutzt werden.

Mediumfeederruten

Du suchst eine Feederrute, die nicht so lang, wie die Heavy-Variante ist, aber dennoch größere Entfernungen schafft und belastbar ist? Dann ist die Mediumfeederrute für dich interessant. Die Angelruten sind maximal 3,90 Meter lang und können für Korbgewichte von maximal 60 Gramm genutzt werden. Die Feederruten-Variante eignet sich beispielsweise für Fließgewässer.

Teleskopfeederrute

Ruten können als Steckangelruten oder Teleskopangelruten erworben werden. Auch Feederruten sind als Teleskopruten erhältlich. Die Teleskopruten unterscheiden sich von den Steckruten in der Bauweise. Teleskopruten sind aus Segmenten zusammengesetzt, die als Einzelsegmente um die 50 cm bis 100 cm lang sein können.

Die einzelnen Elemente sind miteinander verbunden und lassen sich ineinander verschieben. Du kannst die Teleskopfeederrute nach belieben aus- und einziehen und in der Länge verändern. Das ist beim Transport sehr vorteilhaft, denn die lange Feederrute lässt sich, je nach Modell, auf eine Segmentlänge reduzieren.

Die Bauweise der Teleskopfeederrute bietet auch Nachteile. Die Rute ist weniger flexibel, weniger dynamisch und weniger belastbar als die Steckfeederrute. Auch die Schnurlaufringe sind in der Anzahl begrenzt.

Soll es die Steckfeederrute oder die Teleskopfeederrute sein?

Damit du eine bessere Auswahl treffen kannst, werden die Eigenschaften beider Feederruten-Bauweisen nachfolgend kurz beschrieben.

  • Eigenschaften der Teleskopfeederrute: Teleskopfeederruten können schnell auf die gewünschte Länge ausgezogen werden. Des Weiteren sind sie durch die enorme Verkürzung beim einfahren der Segmente leicht zu transportieren und zu lagern.
  • Eigenschaften der Steckfeederruten: Steckfeederruten sind flexibler und dynamischer als Teleskop-Modelle. Des Weiteren sind sie belastbare und sind geschmeidiger zu führen. Die Steckruten-Modelle beistzen zudem mehr Leitringe pro Element, wodurch die Schnurführung erleichtert wird.

Feederrute – Mit welchem Kaufpreis ist zu rechnen?

Es kommt darauf an, in welchem Preissegment du suchst. Preiswertere Feederruten sind in der Regel nicht so gut verarbeitet und weniger langlebig als teurere Varianten. Preiswerte Feederruten erhältst du bereits ab 20 Euro aufwärts. Wenn es etwas qualitativer sein soll, dann solltest du um die 100 Euro in eine Feederrute investieren.

Wenn du hochwertige Angelruten suchst, dann musst du mit Preisen zwischen 200 Euro und 500 Euro, je nach Rutenart, rechnen. Die Ruten, die du ab 20 Euro bis ungefähr 40 Euro erhältst, sind Spinnangelruten. Andere Varianten sind in der Regel teuerer.

Welche Faktoren sollten vor einem Kauf miteinander verglichen werden?

Damit du die für dich passende Feederrute findest, solltest du verschiedene Faktoren miteinander vergleichen. Nachfolgend findest du die wichtigsten Vergleichsfaktoren in diesem Feederruten Vergleich.

Du solltest beim Kauf vor allem folgende Faktoren beachten:

  • Korbgewicht
  • Längen
  • Rutenspitzen

Gewicht des Korbes

Das Gewicht des Korbes ist für die Länge der Feederrute entscheidend. Die Feederrute ist bis zu einem vorgegebenen Maximalgewicht belastbar. Der Futterkorb sollte also zur Feederrutenlänge passen, damit die Rute keinen Schaden nimmt und die Angel problemlos ausgeworfen werden kann.

  • Lightfeederruten werden mit Futterkörben bis maximal 40 Gramm verwendet.
  • Mediumfeederruten können maximal mit 60 Gramm Futterkorbgewicht genutzt werden.
  • Heavyfeederruten können mit schweren Futterkörben von 100 Gramm und mehr eingesetzt werden.

Wenn du noch nicht weißt, welche Fische du fangen möchtest und keinen großen Köder benötigst, dann reicht in der Regel eine Mediumfeederrute.

Rutenlänge

Die Länge der Angelrute ist beim Feedern wesentlich. Du bestimmst durch die Wahl der Länge die Wurfdistanz. Wenn dir eine kurze Wurfdistanz ausreicht, dann kannst du Lightfeederruten mit Längen von bis zu 3,5 Metern nutzen. Wenn du eine mittlere Wurfdistanz benötigst, dann reichen Rutenlängen von 3,5 Metern bis zu 4 Metern.

Große Wurfdistanzen benötigen lange Ruten, wie beispielsweise Heavyfederruten, die über 4 Meter lang sind. Die langen Ruten kommen auch bei schweren Futterkörbern zum Einsatz. Vor dem Kauf einer Feederrute solltest du also genau wissen, auf welche Distanz und für welchen Einsatzbereich du die Rute nutzen möchtest. Die Länge der Angelrrute ist eines der wichtigsten Kaufkriterien.

Rutenspitzen

Rutenspitzen sind wichtig, um anzuzeigen, wann der Fisch angebissen hat. Die Rutenspitzen unterscheiden sich in den Stärken und müssen der Gewässerströmung und der Windstärke angepasst werden. Da die Windstärke nicht wirklich vor dem Angeln berechenbar ist und sich die Wetterverhältnisse ändern können, solltest du auf drei verschieden starke Rutenspitzen setzen. Beim Kauf der gewünschten Feederrute ist also zu beachten, dass die Rutenspitzen in drei verschiedenen Stärken eingesetzt werden können.

Feederfischen – Wie funktioniert das eigentlich?

Feederfischen bezeichnet das Füttern der Fischer und funktioniert, wie der Name bereits vermuten lässt, mit einem Futterkorb. Es stehen verschiedene Futterkörbe zur Verfügung, die sich vor allem im Gewicht unterscheiden. Die Futterkörbe werden mit Fischfutter gefüllt und beim Angeln mit der Angelrute ausgeworfen.

Feedern ist für Angelanfänger, Kinder und Jugendliche interessant. Du fängst in der Regel Friedfische und umgehst das Problem, den Haken und das Futter nicht richtig auszuwerfen. Des Weiteren wird der Futterköder nicht, wie bei anderen Angelmethoden (beispielsweise Posenangeln) abgetrieben. Das Futterkörbchen wird an der Futterschnur befestigt.

Feederruten: Welche Besonderheiten haben diese?

Feederruten sind direkt für das Feederfischen konstruiert. Das bedeutet, dass sie einen starken Rutenblank besitzen und austauschbare Spitzen haben. Die Spitzen sind in der Regel sehr dünn und aus Kunststoff gefertigt. Damit die Kunststoffspitzen auch wirklich die Belastungen beim Feederfischen aushalten, werden sie in der Regel mit Kohlenstoff oder Glas verstärkt.

Beim Feedern ist die Länge der Rute entscheidend. In der Regel werden Rutenlängen von 3,50 Meter bis 4,20 Meter genutzt. Wenn du starke Strömungen beim Angeln hast oder schwere Futterkörbe ab 100 Gramm auswerfen möchtest, dann solltest du eine Rute ab 4 Metern Länge nutzen. Die langen Rutenvarianten, wie beispielsweise die Heavyfeederruten, sind zudem für weite Wurfdistanzen geeignet.

Feederruten besitzen eine dünnere Spitze, als andere Rutentypen. Dies dient der Bisserkennung. Die Auswahl der Spitze ist allerdings der Strömungsgeschwindigkeit und der Windstärke anzupassen. Leichte Spitzen würden bei starken Strömungen und bei Wind bereits in Bewegung geraten und du würdest nicht erkennen, wenn der Fisch anbeißt.

Wie erfolgt die Feedermontage?

Die Feedermontage ist gerade für Anfänger schwierig und der Feeder-Einsteiger kann unter Umständen die Übersicht verlieren. Die Feedermontage betrifft den Übergang von Vorfach zur Hautpschnur und umgekehrt. Als Vorfach wird eine schmale Schnur bezeichnet, an der der Angelhaken befestigt ist. Das Vorfach wird über eine Schlaufe oder über einen sogenannten Mikrowirbel mit der Hauptschnur verbunden.

Ein Vorfach wird genutzt, da die Schnur mal durchgebissen werden kann oder einen Riss entwickeln kann. Wenn das Vorfach schaden nimmt, dann muss nicht die gesamte Hauptschnur erneuert werden. Zudem werden, je nach Gewässer, unauffällige, im Wasser nahezu unsichtbare Schnüre als Vorfachmaterial genutzt.

Der Futterkorb selbst wird an der Hauptschnur befestigt. Hauptschnur und Futterkorb sind über ein Band, das in der Regel aus Leder ist, miteinander verbunden. Die Hauptschnur besitzt einen Stopperknoten und eine Perle, um zu verhindern, dass das Band nicht auf das Vorfach gerät.

Die Montage von Hauptschnur, Futterkorb, Vorfach und Haken ist eine Standardvariante. Es sind auch andere Montagevarianten möglicht. So gibt es beispielsweise die Schlaufenmontage, bei der drei Schlaufen genutzt werden. Es gibt auch die Seitenarmmontage. Wenn du mit dem Feederfischen anfängst, dann ist es ratsam, zunächst die Standardmontage zu versuchen. Wenn du verhindern möchtest, dass sich Schnüre verheddern, dann kannst du auch zunächst mit der sogenannten Anti-Tangle-Boom-Montage beginnen.

Welches Zubehör wird für die Feederrute benötigt?

Du benötigst nicht nur die Rute selbst, wenn du Feederfischen möchtest. Es ist auch Zubehör erforderlich, das ebenfalls qualitativ hochwertig sein sollte. Des Weiteren sollte das Zubehör für die Feederrute geeignet sein. Nachfolgend wird näher auf Zubehörartikel und worauf beim Kauf zu achten ist, eingegangen.

Kein Feederangeln ohne Futterkorb

Mit dem Futterkorb müssen die Fische angelockt werden. Der Futterkorb ist ein Teil der Grundausstattung. Im Handel sind verschiedene Varianten erhältlich. Es werden beispielsweise Drahtkörbe von offenen Futterkörben, geschlossenen Futterkörben und Futterspiralen unterschieden.

Drahtkörbe – Was zeichnet sie aus?

Drahtkörbe sind Futterkorbvarianten, die aus Maschendraht bestehen. Damit der Maschendraht überhaupt sinkt und für das Angeln geeignet ist, ist dieser in der Regel mit Bleistreifen beschwert. Futterkörbe aus dem Material müssen mit schwerem und großem Futter gefüllt werden, da das Futter sonst schnell aus den Maschen ausgespült werden kann.

Drahtkörbe sind in unterschiedlich schweren Ausführungen erhältlich. So kannst du schwere Drahtkörbe erwerben, die du auch bei starker Strömung zum Feederfischen einsetzen kannst. Bei den Drahtkörben werden Weitwurfkörbe von Strömungskörben unterschieden.

Offener Futterkorb – Was ist damit gemeint?

Einen offenen Futterkorb kannst du in zwei Arten unterscheiden. Den sogenannten Groundbait Feeder und den Open End Feeder. Generell ist ein offener Futterkorb aus mit Bleistreifen beschwerten Kunststoffröhren hergestellt, die Löcher besitzen. Du kannst die Röhren mit Futter (Lebend- oder Grundfutter) befüllen. Ein Groundbait Feeder ist für das Feederangeln auf weite Distanz geeignet und ist schwerer als der Open End Feeder.

Futterspiralen – Nicht mit Lebendköder nutzbar

Futterspiralen sind keine Futterkörbe, sondern sind wie eine Art Röhre geformt. Durch die Röhre verläuft die Angelschnur. Um mit der Futterspirale arbeiten zu können, musst du das Futter um den Halter kneten. Das Futter löst sich allerdings schnell auf. Neben den Futterspiralen gibt es auch noch Futterhalter, die eine Öse zum Einhängen besitzen und wie die Futterspiralen befüllt werden müssen.

Geschlossener Futterkorb – Was zeichnet ihn aus?

Ein geschlossener Futterkorb ist auf beiden Seiten verschlossen und besitzt nur eine Öffnung, die an der Oberfläche des Artikels angesiedelt ist. Das bedeutet, dass das Futter nur über die Löcher auf der oberen Seite entweichen kann. Du kannst mit einem geschlossenen Futterkorb auch Lebendfutter nutzen.

Es werden zudem Kombikörbe eingesetzt, die auch einen offenen Korb besitzen. Des Weiteren gibt es noch Blockend Feeder, die eine flache Form besitzen und zum Strömungsangeln gedacht sind.

Welches Futter wird zum Feederangeln genutzt?

Das Anfüttern der Fische mit einem Köder ist ein wesentlicher und wichtiger Angelbestandteil. Während das Anfüttern beim Angeln normalerweise schwierig ist, bietet ein Körbchen eine relativ einfache Anfütterungsmöglichkeit. Mit dem Futterkorb kannst du das gewünschte Futter schnell in den vorgesehenen Angelbereich befördern. Es gibt allerdings auch bei der Nutzung eines Futterkorbes einiges zu beachten.

Einholen nur ohne Futter

Wenn du den Korb bzw. die Angel einholen möchtest, dann sollte sich kein Futter mehr im Korb befinden. Wenn du den Korb mit Futter einholst, dann gelangt das Futter über die gesamte Einholstrecke in das Wasser und verteilt sich entsprechend. Durch die starke Futterverteilung kannst du nicht gezielt angeln. Das Futter sollte locker sein und nicht kleben, damit es sich auf dem Grund des Gewässers löst und nur stromabwärts eine Futterspur hinterlässt.

Kein klebriges Futter verwenden

Du solltest Futter wählen, das nicht klebt und keine Bindemittel enthält. Bei der Befüllung des Futterkorbes musst du in der Regel das Futter zu einer Kugel formen. Es ist ratsam nur wenig Wasser zum Formen der Kugel zu verwenden. Die Futterkugel sollte nach Möglichkeit nicht bereits beim Wassereintritt zerfallen. Das Futter soll sich erst auf dem Grund des Gewässers lösen.

Wenn du mit dem gewählten Futter keine Kugel formen kannst, dann ist das Futter leider zu trocken. Du solltest, neben dem Fischfutter auch begehrte Köder einsetzen. Als Köder eignen sich beispielsweise Würmer, Mais, Maden, Caster und Hanf.

Schwimmer (Pose) als Feederruten-Ergänzung

Eine Pose, auch als Schwimmer bezeichnet, wird von Anglern auch zur Ergänzung der Feederrute genutzt. Der Schwimmer besteht in der Regel aus Holz, Kunststoff oder Kork. Er stellt einen Schwimmkörper dar, der beispielsweise als Bissanzeiger genutzt werden kann. Wenn ein Fisch in den Köder beißt, dann bewegt sich in der Regel auch der Schwimmer. Der Schwimmer taucht dabei häufig unter und der Angler weiß, dass ein Fisch angebissen hat. Wenn die Rutenspitze sensibel genug ist, was bei Feederangeln häufig der Fall ist, dann ist ein Schwimmer nicht notwendig.

Eine Pose kann aber dennoch nützlich sein. Du kannst mit dem Schwimmer den Köder auf eine von dir definierte Wassertiefe bringen. Du kannst den Köder beispielsweise an der Wasseroberfläche oder in einer anderen Wassertiefe positionieren. Um die gewünschte Ködertiefe festzulegen, kannst du die Pose einfach an einer geeigneten Schnurstelle befestigen. Du weist durch den Schwimmer auch genau, wo sich der Köder gerade im Wasser befindet.

Im Handel hast du eine große Auswahl an Schwimmern. Die Schwimmer sind in vielen Farben und Formen erhältlich. Beim Kauf der Schwimmer solltest du die Tragkraft beachten.

Fischen im Dunkeln mit Knicklichtern

Knicklichter sind nicht nur in der Freizeit ein Spaß, sondern können beim Angeln sehr nützlich sein. Durch Knicklichter kannst du den Biss eines Fisches im Dunkeln schneller erkennen. Das Knicklicht fürs Angeln besteht in der Regel aus einer Kunststoffhülle. In der Kunststoffhülle befinden sich zwei Flüssigkeiten. Eine der Flüssigkeiten ist durch ein Glasbehältnis von der anderen Flüssigkeit getrennt. Wenn das Glas zerbrochen wird, dann vermischen sich die Flüssigkeiten und das Knicklicht leuchtet.

Das Knicklicht kann beispielsweise an der Rutenspitze befestigt werden, damit du im Dunkeln auch die Bewegung der Spitze beim Anbiss siehst. Wenn du einen Schwimmer verwendest, dann kannst du das Knicklicht auch am Schwimmer befestigen. Es sind im Handel aber auch Schwimmer erhältlich, die bereits einen Einschub für die Knicklichter besitzen.

Feederrutensystem im Set

Wenn du Anfänger bist und nicht alles extra kaufen möchtest, dann kannst du auch Feeder-Sets erwerben. Für das Feederangeln wird nicht nur eine Feederrute, sondern auch jede Menge Zubehör benötigt. Solche Sets sind für Einsteiger, Kinder und Jugendliche interessant, denn es können Kosten gespart werden.

Ein Federset besteht in der Regel aus Feederrute und sollte zudem Wechselspitzen, unterschiedlicher Stärke sowie Beringung besitzen. Des Weiteren sollte das Set Schnur, Haken, einen passenden Futterkorb, eine Aufbewahrungstasche, ein Futteral sowie eine Rolle mit Kugellagern enthalten. Das Feederruten-Set sollte hochwertig sein. Im Handel sind entsprechende Sets von bekannten Herstellern erhältlich, die einen Blick wert sind.

Zu den bekannten Herstellern von Feederruten-Sets gehören beispielsweise Browning und Balzer. Die Sets sind so zusammengestellt, dass sie für verschiedene Bedürfnisse genutzt werden können und du diverse Angelplätze ansteuern und nutzen kannst.

Welche Hersteller von Feederruten sind bekannt?

Beim Kauf von Feederruten und passenden Sets sowie Zubehörteilen solltest du unbedingt die Kundenrezensionen beachten. Bekannte und wichtige Hersteller von Feederruten sind Shimano, Greys, Hardy, Browning und Balzer.

Greys – Eine Firma für hochwertigen Angelbedarf

Im Feederruten Vergleich schneiden die Angelgeräte von Greys hervorragend ab. Die Firma Greys produziert Angelgeräte jeglicher Art und ist seit vielen Jahren im Geschäft. Die Produkte des Unternehmens sind vor allem für Raubfischangler interessant. Die Rutensysteme, die von Greys produziert werden, sind präzise abgestimmt und auf die Verhaltensweisen von Raubfischen eingestellt.

Zu den Produkten des Unternehmens gehören, neben Federruten, auch Fliegenfischruten, Drop-Shot-Montage, Futterale, Posen, Taschen, Spinnfischköder und viele weitere Artikel.

Shimano – Moderne Technik vom japanischen Unternehmen

Vielen Menschen ist Shimano aus dem Fahrradbereich bekannt. Neben Fahrrädern und Snowboards hat Shimano auch noch anderes zu bieten. So produziert das Unternehmen seit 1970 schon Ruten, Angelzubehör und Angelrollen.

Shimano ist im Angelbereich für technischen Fortschritt und Innovation bekannt. Des Weiteren wird Shimano wegen einem sehr guten Kundenservice geschätzt. So bietet das Unternehmen beispielseise Reparaturen und auch Wartungen vor Ort an.

Hardy – Traditionshersteller aus England

Wenn du eine Fliegenfisch oder Feederrute suchst, die hochwertig ist, dann wirst du bei dem englischen Hersteller aus Alnwick fündig.

Browning – Bekannt und beliebt

Browning ist eine bekannte und beliebte Marke im Angelbereich, die sowohl für Fortgeschrittene als auch für Einsteiger interessant ist. Du erhältst von Browning hochwertige Feederruten und kannst aus einem breit gefächerten Sortiment wählen. Des Weiteren erhältst du bei Browning auch umfangreiche Ersatzteile und kannst Tipps von Experten bekommen.

Balzer – Traditionsunternehmen aus München

Seit 1949 ist das Traditionsunternehmen Balzer im Angelbereich tätig und wurde zur genannten Zeit in München gegründet. Hanns Balzer ist der Gründer der Firma, die sich mittlerweile zu einem der größten Angelzubehöranbieter in Deutschland entwickelt hat. Balzer entwickelt seine Produkte in Zusammenarbeit mit seriösen Partnern und Anglern.

Balzer bietet maßgeschneiderte Produkte und hat beispielsweise Posen, Angelschnüre, Rollen, Köder, Angelruten und viele Zubehörartikel im Programm.

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