So kannst du Hechte im See angeln

Hecht im SeeAuch in Seen, die nicht unbedingt groß sein müssen, kann man durchaus seine Hechte fangen. Viele Angelvereine besitzen kleinere Seen, in denen sich auch der Hecht zur stattlichen Größe gut entwickeln kann. Wann Hechte beißen muss man ausprobieren indem man zu verschiedenen Tageszeiten, unter verschiedenen Wetterbedingen, seine Köder auswirft. Wenn bei 2 bis drei Würfen mit drei verschiedenen Ködertypen (Gummifisch, Blinker, Wobbler) kein Hechtbiss erfolgt, wechselt man den Standplatz.

Ist der Uferbereich nicht so tief, wird dem Hecht ein flach laufender Köder angeboten. Denn dort findet er die meiste Nahrung und Deckung. In diesen Gewässerbereichen fischt man mit 16-cm-Gummifischen mit 5 bis 8 g leichten Jigköpfen. Auch ein- und zweiteilige Wobbler, die man in der Tauchtiefe verstellen kann, sind für kleine Seen im Uferbereich genau richtig. Diese Köder kann man langsam und flach führen. Ein Angler muss Geduld haben, denn irgendwann stellt sich der Erfolg ein und der Großhecht hängt am Haken.

Stellenweise gleich mehrere Hechte fangen

Oft muss man länger suchen und Plätze ständig wechseln bis mal ein Hecht den Köder genommen hat. Aber, wenn es mal in der Rute rummst, dann können gleich mehrere Bisse erfolgen. Die Hechte sind natürlich keine Schwarmfische, aber sie stehen manchmal dicht neben einander. Das hängt von dem Futterangebot ab, weil gleich mehrere Räuber den Beuteschwärmen folgen. Größere Hechtgruppen trifft man allerdings nur in großen Gewässern an, da sie ständig den Fischschwärmen hinterherziehen und keine festen Standplätze verteidigen müssen. In kleinen, strukturreichen Gewässern mit viel Deckungsmöglichkeiten ziehen die Hechte nicht weiträumig umher.