Hechtangeln im See: So kannst du Hechte im See angeln!

Hecht im SeeAuch in Seen, die nicht unbedingt groß sein müssen, kann man durchaus seine Hechte fangen. Viele Angelvereine besitzen kleinere Seen, in denen sich auch der Hecht zur stattlichen Größe gut entwickeln kann. Wann Hechte beißen muss man ausprobieren indem man zu verschiedenen Tageszeiten, unter verschiedenen Wetterbedingen, seine Köder auswirft. Wenn bei 2 bis drei Würfen mit drei verschiedenen Ködertypen (Gummifisch, Blinker, Wobbler) kein Hechtbiss erfolgt, wechselt man den Standplatz.

Ist der Uferbereich nicht so tief, wird dem Hecht ein flach laufender Köder angeboten. Denn dort findet er die meiste Nahrung und Deckung. In diesen Gewässerbereichen fischt man mit 16-cm-Gummifischen mit 5 bis 8 g leichten Jigköpfen. Auch ein- und zweiteilige Wobbler, die man in der Tauchtiefe verstellen kann, sind für kleine Seen im Uferbereich genau richtig. Diese Köder kann man langsam und flach führen. Ein Angler muss Geduld haben, denn irgendwann stellt sich der Erfolg ein und der Großhecht hängt am Haken.

Stellenweise gleich mehrere Hechte fangen

Oft muss man länger suchen und Plätze ständig wechseln bis mal ein Hecht den Köder genommen hat. Aber, wenn es mal in der Rute rummst, dann können gleich mehrere Bisse erfolgen. Die Hechte sind natürlich keine Schwarmfische, aber sie stehen manchmal dicht neben einander. Das hängt von dem Futterangebot ab, weil gleich mehrere Räuber den Beuteschwärmen folgen. Größere Hechtgruppen trifft man allerdings nur in großen Gewässern an, da sie ständig den Fischschwärmen hinterherziehen und keine festen Standplätze verteidigen müssen. In kleinen, strukturreichen Gewässern mit viel Deckungsmöglichkeiten ziehen die Hechte nicht weiträumig umher.

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So kannst du große Hechte in kleinen Seen angeln!

Gefangener HechtDer Hecht wächst auch in kleinen Seen und Teichen zu einer ansehnlichen Größe heran. In kleinen Gewässern wirft man einen Köder an einem potentiellen Standplatz auf Hecht nicht mehr als zweimal ein. Nimmt der Raubfisch den Köder nicht nach ein paar Würfen, ist es sinnvoll zwei bis drei verschiedene Ködertypen zu präsentieren. Man kann erst das Gewässer mit einem Gummifisch beangeln, dann mit einem Blinker und danach mit einem Wobbler. Bei der Köderwahl in kleinen Seen auf Exos sollte man flexibel sein.

Flachlaufende Köder im Uferbereich sind gut, denn dort findet der Hecht die meiste Deckung und Kleinfisch zum Fressen. In großen Seen ist es umgekehrt, da folgen die Hechte den Futterfischen ins Freiwasser. Also fischt man in kleinen Gewässern mit ca. 16 cm langen Gummifischen, mit 5 bis 8 g leichten Jigköpfen. Auch mit ein- und zweiteiligen Wobblern, die in der Tauchtiefe verstellbar sind und sich ganz langsam und flach anbieten lassen, kann erfolgreich Hecht in Seen geangelt werden. In der Regel fischt man große Hechte in der kalten Jahreszeit von Oktober bis Januar. Die besten Beißzeiten der Hechte sind im Oktober, November und Januar bei dunklem Wetter mit Regen besser tagsüber, bei Sonnenschein eher am Abend und am Morgen.

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