Wie kann man erfolgreich auf Karausche angeln

KarauscheDie Karausche, welche auch Bauernkarpfen oder Moorkarpfen genannt wird ist ein typischer Fisch, der Gewässer bis hin zum Brackwasser mit ausgeprägten Krautgürteln liebt. Die Karausche meidet kalte, tiefe und schnell fließende Gewässer. Am besten gedeiht der Karpfenfisch in kleineren Moortümpeln, wo auch Hechte vertreten sind. Bei fehlen von Raubfischen neigen die Karauschen zu Verbuttung (Zwergwuchs). Die messing-goldfarbigen Fische werden oft mit Giebeln und kleinen Karpfen verwechselt.

Ausrüstung zum Karausche angeln

Karauschen werden ausschließlich in der warmen Jahreszeit (Frühjahr bis frühen Herbst) gefangen. Im Winter graben sie sich im Schlamm ein und verfallen in Winterstarre. Angeln kann man die Karausche mit den üblichen Ködern (Madenbündel, Mistwurm, kleine Maiskörner, Teigkugeln), wie auch auf den anderen Weißfischarten. Zu angeln sind Karauschen am ehesten an flachen Schilf- und Krautkanten bis maximal zwei Meter Tiefe. Das Anfüttern der Fische verspricht eine bessere Fanggarantie. Oft weniger Fehlbisse hat man beim Bibberspitzenangeln. Der Biss einer großen Karausche an der Bibberspitze macht sich mit einem eigenartigen, zaghaften Zittern bemerkbar, der gleich mit einem schnellen Anschlag erfolgen muss. Kleine Haken bis maximal der Größe 10 reichen aus, um sie zu fangen.

Auch in kleinen Teichen gibt es fette Karauschen, die man mit größeren Ködern fangen kann. Um die kleineren Karauschen aus dem Weg zu gehen, spießt man als Köder einen dicken Tauwurm auf dem Haken auf. Zuerst werden dann noch kleine Fische daran zupfen, die dann aber sehr schnell aufhören den Wurm zu attackieren. Um auf große Karauschen zu fischen, benötigt man eine nicht allzu feine Schnur. Mit einer 2 bis 5 g tragenden Pose und eine 20er Schnur wird am Haken ein Tauwurm knapp vor dem Kraut platziert.

Besondere Eigenschaft der Karausche

Die Karausche ist Weltmeister im Luftanhalten und kann mehrere Tage ohne Sauerstoff auskommen. Die kanadischen Wissenschaftler (Fachzeitschrift Science) haben festgestellt, dass die Karausche bis zu fünf Tage lang einem akuten Sauerstoffentzug widerstehen kann. Ihren Kreislauf muss die Karausche im Gegensatz zu anderen Lebewesen mit ähnlichen Fähigkeiten nicht einmal herunterregulieren.