Karpfen fangenWährend und nach einem Gewitter kann man beim Angeln auf Karpfen wahre Sternstunden erleben. Direkt nach einem Gewitter werden häufig besonders viele und kapitale Karpfen gefangen. Die Ursache für die Beissfreude der Karpfen ist der zusätzliche Sauerstoff der durch den Regen ins Wasser eingebracht wird.

Dieser sorgt dafür, das die Karpfen aktiver werden und auf Nahrungssuche gehen. Um aber wirklich Erfolg zu haben sollte man sich auch Gedanken machen wie man nach einem Gewitter am besten auf Karpfen angelt. Im folgenden werde ich eine Technik vorstellen, die auf den ersten Blick etwas unkonventionell erscheint, doch mit Sicherheit gigantische Ergebnisse liefert.

Vorüberlegungen und Einflüsse auf das Angeln

Ein Gewitter geht in der Regel mit starken Regenschauern einher. Besonders kurze und starke Regenschauer spülen viele Insekten, Würmer und Schnecken vom Gewässerrand in die flachen Uferzonen. Auch von überhängenden Ästen und Sträuchern fallen durch den Regen häufig Kleintiere ins Wasser. Karpfen wissen aus Erfahrung das nach starken Regenschauern in den flachen Uferzonen häufig wahre Leckerbissen zu finden sind. Aus diesem Grund kann man die Karpfen häufig nach einem Gewitter nur wenige Meter vom Ufer entfernt umherziehen sehen. Dort sind sie auf der Suche nach Würmern, Schnecken und anderen Insekten, die vom Regen überrascht und ertrunken sind.

Die richtige Stelle zum Angeln

Grundlegend ist die Wahl einer geeigneten Angelstelle, an der man den Köder auslegt. Aufgrund der Tatsache das die Karpfen nach einem Gewitter im Uferbereich nach Nahrung suchen sollte man auch beim Angeln den Köder sehr ufernah ausbringen. Es sind also nicht die weiten Würfe die Fisch bringen, sondern die klug ausgewählten Stellen unter überhängenden Sträuchern oder vor Schilfbänken nur wenige Meter vom Ufer entfernt. Häufig kann man bei dieser Art zu Angeln sehr kapitale Karpfen überlisten, die sonst nicht an den Haken gehen.

Montage und Köder zum Karpfenangeln

Auch bei der Wahl des Köders zum Angeln sollte man sich an der Nahrung orientieren, die die Karpfen zu dieser Zeit natürlich im Wasser vorfinden, also Insekten, Würmer und Schnecken. Entweder man verwendet Tauwürmer aus dem Angelfachgeschäft oder man geht einfach einige Schritte am Ufer entlang und verwendet Schnecken oder Würmer, die man dort meist sehr schnell findet. Bei dieser Art zu Angeln hat man mit zwei Schwierigkeiten zu kämpfen.


Zum einen sind die Köder, die man verwendet, im Gegensatz zu Boilies oder ähnlichem, verhältnismäßig klein. Zum anderen sind die besonders kapitale Karpfen, die man bei dieser Art zu Angeln fängt, besonders vorsichtig. Man sollte also darauf achten das kleine Haken verwendet werden und die Montage zum Angeln sehr empfindlich aufgebaut ist. Schwere Gewichte oder große Wirbel sind zu vermeiden.

Wenn man also das nächste mal am See beim Angeln sitzt und ein Gewitter aufzieht, so sollte man das Angeln nicht abbrechen und nach Hause gehen, sondern sich auf eine besonders gute Beisszeit einstellen.

Kommentare:

  • Karpfen laichen in der Zeit von Mai Juli bei Wassertemperaturen von 18 20 b0 C. Die Eier sind ca. 1 bis 1,6 mm grodf (150.000 300.000 je kg Kf6rpergewicht) weedrn in flachen Uferbereichen unter heftigen Laichspielen an Wasserpflanzen angeklebt. Diese Fische erreichen ihre Geschlechtsreife mit 3 bis 5 Jahren. Bei 15 b0C entwickelt sich der Laich etwa in 5 Tagen, bei 20 b0C in nur 3 Tagen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.