So kannst du Rotaugen im Fluss angeln

Rotauge im FlussIn der Regel ist eine 13 Meter lange unberingte Stipprute mit verkürzter Schnur für den Fluss gut, um Rotaugen zu fangen. Stehen aber die Weißfische weiter draußen im Fluss, angelt man mit einer 6 bis 7 Meter langen Bolorute. Beim verkürzten Angeln mit der Kopfrute werden Gummizüge in den ersten zwei bis drei Spitzenteilen der Rute eingesetzt. Diese sind je nach Gewässer und der Fischgröße zwischen 0,6 und 1,3 mm stark. Die Schnurlänge passt man der Gewässertiefe an, so dass sich zwischen Rutenspitze und Pose so ca. 50 bis 80 cm Schnur (0,12 und 014) befindet. Die 25 cm langen Vorfächer sollten zwischen 0,08 und 0,12 mm stark sein.

Nach dem Beißverhalten der Fische und der Köder wählt man die Hakengröße so zwischen 16 und 24 aus. Ei- und Kugelformen der Posen eignen sich am besten. Je schneller das Wasser läuft, desto runder setzt man die Posen ein. Die Bebleiung der Montagen ist ähnlich wie beim Brassenangeln, jeweils zwei Mal zwei kleine Bleischrote in Abständen von jeweils 10 cm über dem Vorfach. Dann kommt ein Olivenlaufblei, dass mit einem kleinen Bleischrot blockiert wird.

Ganz entscheidend ist die Tiefe, wenn man auf Rotaugen angelt. Es wird so gelotet, dass der Köder in langsam fließenden Fluss bündig am Grund liegt. Fließt das Gewässer schnell, wird bis zu 10 cm aufliegend geangelt. So auch beim Boloangeln, nur das man Posen mit einer Tragkraft zwischen 10 und 25 g einsetzt.