Angeln auf Zander mit Köderfisch und Twister in Flüssen

Zander vom Boot gefangenAlle Angler kennen, die Zanderköder Twister, (Einzel- und Doppelschwänze), Shads und Twisterköpfe, die selbstverständlich in die Köderkiste gehören. Aber angeln auf Zander mit dem Köderfisch oder Fischfetzen hat auch seine Erfolge. Der Zanderköder kann mit einem toten Köderfisch an der Spinnrute mit dem System in verschiedenen Varianten angeboten werden:

  • Der Köderfisch wird stationär am Grundblei angeboten, entweder direkt am Bodengrund oder mit Auftrieb durch ein eingeschobenes Styroporstück.
  • Der Köderfisch zum Angeln auf Zander wird mit der Pose serviert, stationär am Grund oder treibend.
  • Zanderangeln mit Fetzenköder aus dem Fisch, der zum Grund-, Posen- oder Spinnfischen gut geeignet ist.

In welchen Köder-Varianten man am besten Zander in Flüssen fangen kann, werden in nachfolgenden Methoden beschrieben.

Zanderangeln im Fluss mit Twister

Im trüben Strom oder großen Flüssen (Rhein, Elbe, Weser) sind Gummiköder zum Angeln auf Zander, die “Top Köder“. Der Vorteil beim Twistern im angetrübten Gewässern ist, dass man Zander auch an hellen Tagen fangen kann. Die Zander können dann nicht so leicht lebende Fische von Gummifischenunterscheiden. Der Twister wird in kleinen Sprüngen über den Grund mit straffer Schnur geführt. So werden auch Zanderbisse beim Absinken wahrgenommen, die gleich mit einem Anhieb quittiert werden. Dazu ist eine geflochtene Schnur gut, mit der man Bisse sofort gut wahrnehmen kann.

Zanderangeln im Fluss mit Köderfisch

Beim Nachtangeln auf Zander sind Gummifische nicht mehr so fängig wie bei Tageslicht. Der Zander jagt bei abnehmendem Licht eher mit seinem Geruchssinn. Dazu ist jetzt der Köderfisch zu präsentieren, der mit dem Messer eingeritzt wird, um eine intensivere Duftspur ausströmen zu lassen. Um Zander in kleinen, klaren Flüssen oder Seen zu angeln, sind natürliche Köderfische vom Vorteil.