Spinnfischen auf Zander mit Gummifisch

Spinnfischen auf ZanderBeim Zander angeln spielt der Tastsinn eine wichtige Rolle. Um den Grundkontakt vom Gummifisch in jeder Phase zu registrieren, muss der Zanderangler selbst den kleinsten Zupfer spüren können. Wer meint, nur über die Rolle und Rute Kontakt zum Köder zu halten, der irrt sich und verschenkt Bisse. Das Angeln auf Zander mit dem Gummifisch verlangt buchstäblich Fingerspitzengefühl.

Spinnfischen auf Zander (Angeltechnik)

Wird der Gummifisch durch das Umklappen des Rollenbügels ausgeworfen, wird sofort Kontakt mit der straffenden Schnur aufgenommen, über den Zeigefinger der Hand, in der die Angelrute liegt. Der Bodenkontakt des Shads, wie auch Bisse werden durch direkte Sinnesempfindung der Hand, vom Angler wahrgenommen. Das geschieht ohne Zeitverzögerung auf Grund einer dehnungsarmen geflochtenen Angelschnur. Dieser Fingerschnurkontakt wird nach jedem Kurbel-Kurbel-Stop wiederholt. Der Kurbel-Kurbel-Stop ist sehr wichtig, weil es ein bevorzugtes Führungsschema für Gummifische ist. Nach dem Absinken des Shads bis zum Grund, wird der Köder bei flach zur Oberfläche weisender Rutenspitze zweimal schnell angekurbelt, um ihn hoch zu lupfen. Danach erfolgt ein Einhol-Stop, wodurch der Gummifisch wieder absinkt und die Schnur unter Spannung steht. Hat der Shad erneut Grundkontakt, federt die Rutenspitze kurz zurück, die Schnur hängt abrupt durch und das Spiel beginnt von neuem.

Diese Angeltechnik auf Zander bedarf einiger Übung, aber nach einiger Zeit wird mit dem Fingerköderkontakt (nur die Spitze des Fingers gehört an die Schnur) eine höhere Bissausbeute auf Zander erzielt. Die meisten Zanderbisse kommen in der Absinkphase.

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