Conger angeln: Den Meeraal zu fangen, bietet einen besonderen Nervenkitzel!

CongerAm besten in der Nacht kann man Conger angeln, der auch Meeraal oder Seeaal genannt wird. Eine gute Zeit ist von Mai bis Oktober.

Vom steilen Ufer aus, auf Conger angeln, ist an der englischen Südküste (berühmt Hafenstadt Plymouth), am Ärmelkanal und Irland möglich. Conger verstehen es zu kämpfen und nutzen jede Strömung sowie Hindernisse aus, ehe man sie dann glücklicherweise zum Gaffen bekommt.

Conger lieben zerklüftete Klippen und steile Felsen, wo sie sich verstecken und Nachts auf Beutezug gehen. Einen Conger in Drill zu bekommen ist beim Meeresangeln an Dramatik kaum zu überbieten. Ein guter Angelplatz auf Conger ist an der englischen Südküste im Badeort Torquay (z. B. Hopes Nose und Long Quarry), wo schon etliche Conger von über 50 Pfund schwer gefangen worden sind.

Conger angeln in Irland

In Irland an der Atlantikküste können Urlaubsangler an berühmten Conger-Gründen wie Achill Island, Clew Bay, die Gegend um Clifden im Connemara und die Bucht von Galway fischen.

Weiterhin im Süden, in der Grafschaft Cork, zählen Kinsale, Ballycotton und Youghal zu den besten Meeresangelplätzen vom Ufer aus, auf große Conger.

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Angelausrüstung für kapitale Conger

Um einem großen Conger Parole zu bieten braucht man eine starke Angelmontage: Man benötigt Brandungsruten von mindestens 3,60 Meter Länge, die genug Rückgrat für dicke Bleie und große Köder aufweisen, um einen Conger von Unterwasserhöhlen und scharfen Felsspalten fernzuhalten.

Eine stabile Multirolle mit 250 Meter (ca. 20 kg, 0,60 mm) Schnur, ein Vorfach ca. 1 Meter Monofil (Tragkraft 75 kg) oder einem Stahlvorfach mit einem Haken 10/0 (Meereswirbel 4/0). Über das Vorfach läuft der Running Boom auf der Hauptschnur, ein gleitendes Plastikteil mit Einhänger für das Bodenblei.

Als Köder für Conger ist besonders der Tintenfisch geeignet. Doch auch kleiner Hering, Wittling, Pollack, Schellfisch oder eine ganze Makrele können mit einer Ködernadel ganz aufs Vorfach aufgezogen werden, wobei der Haken in der Maulspalte liegt. Die Rute wird auf einem stabilen Rutenhalter (Dreibein) abgelegt.

Conger haken und drillen

Die Conger nehmen den Köder eher langsam auf und man solle ihnen die Zeit dazu geben. Erst wenn sich der Biss in einer Reihe kräftiger Klopfzeichen an der Rutenspitze bemerkbar macht, wird es Zeit, die Rute in die Hand zu nehmen und die Multirolle einzuschalten, die bis dahin (mit Knarre) auf Freilauf stand. Es wird jetzt langsam Schnur aufgenommen, um den Conger zu haken.

Beim Biss schwimmt ein Conger blitzartig rückwärts, wodurch er sich von den anderen Fischen unterscheidet. Spürt man ihn an der Angel wird ein kräftiger Anhieb gesetzt und erstmal unaufhörlich gedrillt, damit sich der Conger nicht festsetzen kann. Die ersten Sekunden des Drills entscheiden über Erfolg oder Misserfolg. Die Rollenbremse muss am Anfang stramm angezogen sein und kann dann später im hindernisfreien Gewässer gelockert werden.

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