Hechtangeln mit Köderfisch: So kannst du erfolgreich Hechte mit Köderfischen fangen!

Hecht an WasseroberflächeBeim Angeln auf Hecht mit toten Köderfischen muss diesen eine gewisse Lebendigkeit eingehaucht werden, um die Hechte zum Anbiss zu verleiten.

Der Hecht besitzt für die Unterwasserjagd gut ausgebildete Sinne, allen voran die Augen, die Nase und die Seitenlinie, um die Beute zu orten. Das heißt für den Angler dem Köder Bewegung, Geruch und optische Reize zu verleihen. Beim Hechtangeln mit einem toten Köderfisch ist das Problem, dass der Fisch nicht mehr schwimmen kann.

Das kann man abstellen, indem man eine Segelpose auswählt, die dem Wind eine große Angriffsfläche bietet. Bei dieser Angelmethode muss allerdings die Schnur schwimmen, was mit dem Einfetten der Schnur erreicht wird.

Der Wind arbeitet für dich und bewegt den Köderfisch ähnlich, wie einen lebenden Fisch, kontinuierlich durch das Wasser. Damit der Köderfisch im Wasser natürlich ansprechend wirkt, wird er horizontal aufgeködert.

Da der Hecht in trüben Gewässern auch gut riechen kann, findet ein großer Hecht auch einen toten Köderfisch problemlos auf dem Grund. Deshalb sind duftende Meeresköder (Makrele, Sardine, Hering und Stint) auf Hecht in trüben Wasser kaum zu übertreffen. Wenn keine Salzwasserfische zur Verfügung stehen, können Rotaugen, Brassen und Barsche mit einer Spritze mit Fischöl zusätzlich auf Geruch gebracht werden.

Wann welchen Köderfisch verwenden?

Die Rotfeder ist ein guter Köderfisch auf Hecht. Angelt man am Kanal oder am See, ist die Rotfeder der Topköder zur Hechtsaison. Nach dem, die Hechte gelaicht haben, sind sie noch in der Flachwasserregion reichlich anzutreffen. Besonders in den krautigen Uferregionen jagen sie Rotfedern, die in Schwärmen vorhanden sind.

Jetzt haben sich die Hechte besonders auf die Rotfedern spezialisiert und lassen alle anderen Köder außer Acht. Selbst beim Nachtangeln auf Hecht kann man sie mit diesem Köderfisch fangen. Der Köderfisch darf jedoch nicht auf dem Grund liegen, da die Hechte im Mittelwasser oder an der Oberfläche jagen.

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Hechte anfüttern

Hechte lassen sich auch anfüttern, indem man kleine Fischstücke an den ausgemachten Hechtstandort hinein wirft. Das geht allerdings nicht so schnell wie, wenn man Friedfische anfüttert. Je länger und regelmäßig man, die Hechte mit Futter (ca. 10 Stücke) versorgt, um so besser.

Eine andere Methode ist, dass man Friedfische mit normalen Grundfutter zum Angelplatz lockt. Durch ein großes Gewimmel von Rotaugen, Rotfedern und Brassen lassen Raubfische, wie der Hecht und Zander, nicht lange auf sich warten.

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